Heinzelwein-Dreier für den August 2020: Zwei weiße Balkon-Burgunder und Gedanken zum Leben und der Welt mit Carolyn Steel

Der Heinzelwein-Dreier ist eine monatliche Serie, die Ihr hier abonnieren könnt. Dies ist der Sommer der Ausflüge in die Umgebung, der Picknicks im Park, vor allem aber, in meinem Fall, der langen Abende auf dem Balkon. Als sei ich all die letzten » Weiterlesen…

Heinzelwein-Dreier für den Juni 2020: Zweimal weiß und trocken und ein Gedanke zum “Leicht haben” von Katharina Hacker

Es hört nicht auf… die Welt liegt im Argen, all der viel zu lange unter den Teppich gekehrte Dreck quillt uns entgegen. Nein, ich bin nicht plötzlich zur Pessimistin mutiert, finde es aber wirklich schwierig angesichts der gegenwärtigen Nachrichten noch klare Gedanken zu fassen. Um so wichtiger, es dennoch zu tun (James Baldwin bleibt leider immer weiter hochaktuell). Und gut zu trinken, statt vor Verzweiflung einfach zu saufen. Deshalb hier zwei gute trockene Weißweine, nämlich Huxelrebe von Alexander Gysler (den kennt Ihr schon vom PetNat letzten Monat) und Müller-Thurgau vom Weingut Clauß in Nack am Hochrhein, eine der südlichsten Ecken Badens, zwischen Zürich und Schaffhausen. » Weiterlesen…

Heinzelwein-Dreier, eigentlich ein Vierer, für den Mai 2020: Trüb und heiter zugleich, aus Rheinhessen, Japan, Island und Frankreich.

Wie geht es Euch? Bei Heinzelcheese wird viel gekocht, noch mehr getrunken, zwischendurch geschrieben und gelesen, und die Stimmung ist so wechselhaft wie das im letzten Moment zu Höchstform auflaufende Aprilwetter. Von sehr grau und trüb bis richtiggehend beglückt, aus meist winzigen Anlässen. » Weiterlesen…

Heinzelwein-Dreier im April 2020: Back to the Basics. Zuhausebleiben. Mit Riesling, Rosé und Oliver Sacks in New York

Ich bin neulich nach dem Einfluß der Coronakrise auf meinen Weinkonsum gefragt worden. Mußte einen Moment nachdenken, um dann ganz ehrlich zu antworten, daß sich da für mich persönlich nicht so wahnsinnig viel verändert hat, abgesehen davon, daß im Moment eben erstmal Zuhausebleiben statt Messen, Konferenzen und Vor-Ort-Recherche angesagt ist. Allerdings merke ich – und mich würde natürlich interessieren, wie es Euch in dieser Beziehung geht – daß ich tendenziell eher zu solide, verläßlich Unaufgeregtem greife, wahrscheinlich weil Alltag, Normalität und Routine sich gerade so rar machen, soviel Anderes neu gedacht, formiert und strukturiert werden muß. Deshalb gibt es in diesem Heinzelwein-Dreier zwei “einfache” Weine – back to the basics. » Weiterlesen…

Heinzelcheesetalk #70: Biodynamisch – was heißt das eigentlich? Wir haben es ergründet. Auf dem Käsebrett und vor allem auch im Weinglas, zusammen mit dem rheinhessischen Demeter-Winzer Alexander Gysler am Freitag, 28. Februar 2020

Hurra! Alexander Gysler vom gleichnamigen Weingut in Weinheim bei Alzey kommt nach Berlin, er bringt Wein mit – und ich organisiere dazu Käse, die ebenso nach biodynamischen Grundsätzen entstanden sind, wie sie beim Weingut Gysler gelten. Aber was bedeutet das eigentlich? Super-Bio? Spinnerei? Kuhhörner vergraben bei Mondenschein? Und: wie macht es sich bemerkbar? Kann man das schmecken? » Weiterlesen…

Heinzelwein-Dreier im September 2019: Traminer-Herbstlust und Gedanken zum Älterwerden mit Susan Sontag

Ich lese gerade viel zum Thema Demenz und beschäftige mich mit dem Älterwerden – wahrscheinlich eine Reaktion auf die trotz mittäglich hochsommerlicher Temperaturen deutlich kürzer werdenden Tage und kühleren Nächte. Der Herbst naht; und es gibt für mich kaum einen Wein, der so sehr in den Übergang zwischen Sommer und Winter paßt wie der Traminer mit seinen lebhaften, aber in ihrer rauchigen Intensität auch beinahe melancholischen Aromen. » Weiterlesen…

HeinzelCheeseTalk zum Zwölften: Alpenkäse und Scharlachbergwein, Freitag, 27. März 2015

So viele Käse, so viele Weine, so viel Interesse Eurerseits. Deshalb haben wir mal ein bißchen kürzer getaktet in HeinzelCheeseTalk-Land. Und ja, Ihr habt richtig gelesen: es gab Scharlachberg! Das ist nämlich keinesfalls nur ein leicht abgewirtschafteter Weinbrand – sondern auch und eigentlich ein großartiger Weinberg bei Bingen am Rhein.
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Old stuff from the Rhine: 1996 Pettenthal Auslese trocken from Heinrich Braun

The wonderful thing about not being perfect is that it makes life a constant source of wonderful surprises. In this case: I don’t use any of those wine cellar apps which allow you to always know what you’ve got and when you should drink it and who wrote about it and with how many points and and and… There is about enough technology in my life! That means that sometimes I dive a bit deeper and my hand stretches out in an unusual direction while facing the wine shelves – and there you go, out comes a dusty bottle like this one: 1996 Riesling Auslese trocken Niersteiner Pettenthal from Heinrich Braun in Nierstein. » Weiterlesen…

News from the Rhine, white on red: Gunderloch and Kühling-Gillot

Once upon a time, a real long time ago, Rheinhessen wasn’t cool at all. The word as such was almost an insult back then, before the new dawn broke with all the wonderful, adventurous young wine producers we take for granted nowadays… However, there was some excellent wine, above all Riesling, and it grew where the Rhine flows along steep terraces with deep red soil, between Nierstein and Nackenheim, on the so-called Roter Hang. » Weiterlesen…

Sooo good with salmon: 12 Silvaner Quarzit from Riffel/Rheinhessen

Some NYC wine guys recently had a discussion about tasting notes on Twitter. One of them pronounced a stranger’s tasting notes about as meaningful as a Beijing bus schedule.  Which tells me that a) presumably Beijing busses don’t run on time, b) these guys are tired of writing them (tasting notes, not bus schedules), and c) they might not read the right ones (tasting notes, again). Of course, translating sensual impressions into words is as tricky to get right as any other translation, perhaps even more so. » Weiterlesen…