HeinzelcheeseLetter für den Juli 2026: Stromboli-Käse, Kalmit-Wein und Hoffnung zum Lesen

Hätte ich Schafe, oder Ziegen, oder gar Kühe, und lebte im Gebirge, wäre ich schon längst mit den Tieren weit hinauf gezogen. Für ein paar Monate einfachen Lebens (wenn auch keinesfalls ohne Härten!), vor allem aber: weil uns dort allen zusammen, Tieren und Menschen, wohler wäre. Kühler. Frischer. Weniger plagende Fliegen und Mücken – einer der vielen Gründe für die Transhumanz, also die Wanderweidewirtschaft und Sommerkäserei. Ist natürlich Konjunktiv-geplagtes Wunschdenken, deshalb hier zumindest Käse und Wein mit Berg-Bezug. » Weiterlesen…

HeinzelcheeseTalk #134: Sake und Käse! Freitag, 17.07.26, 18h. Markthalle Neun. Achtung: zweiter, zusätzlicher Termin! Samstag, 18.07.26, 17h.

Wer mich schon länger kennt, weiß von meiner Begeisterung für die Kombination Sake und Käse. Daher ist es wirklich kaum zu glauben, dass die letzte Verkostung dieser Art sage und schreibe fünf Jahre zurückliegt… Höchste Zeit also, dachte sich auch meine Freundin Serendipity, und bringt genau zum HeinzelcheeseTalk-Termin Our Sake Market in die Markthalle! » Weiterlesen…

HeinzelcheeseTalk #133: Kroatien! Und zwei Joker aus Brasilien. Freitag, 19. Juni 2026. Markthalle Neun.

Eigentlich wollte ich ja auf die Insel Pag, diesen lang gezogenen verkarsteten Kalkfelsen im kristallklar funkelnden Wasser der Adria, vor der Küste Nord-Dalmatiens. Die ist für ihre vielen, genügsamen Schafe bekannt (wer sonst hilft armen Menschlein, in so einer Umgebung ein Auskommen zu finden) und dementsprechend für ihren Käse, Paški Sir. Stand seit langem ziemlich weit oben auf meiner Reiseliste.

Jetzt hatte ich es endlich nach Nord-Kroatien geschafft – und ja, da gibt es tatsächlich sehr viele Schafe, und das Wasser funkelt tatsächlich unglaublich klar. » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den Juni 2026: Ziger-Ricotta-Skuta, Chardonnay-Überraschung aus Dalsheim und Gedanken zur Mensch-Tier-Beziehung

Käse ist mehr oder weniger länger haltbare Milch, in konzentrierter Form. Oder anders gesagt: Ausdruck und Grundlage einer bestimmten Lebenssituation, unter bestimmten geographischen Gegebenheiten, also Lage, Böden, Klima. Menschliches Dasein war lange Zeit an vielen Orten nur in respektvollem, symbiotischem Miteinander mit anderen Tieren möglich; Milch in ihren vielen Formen ist ein Zeugnis davon. Der Respekt ist in vielen Fällen längst auf der Strecke geblieben, daran arbeitet sich wahres Handwerk ab – und deshalb liegt mir soviel an der Cheese Berlin! » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den Mai 2026: Tres Leches aus Uruguay, Weisswein aus Madrid und turophiler Lesestoff

Reisen bedeutet für mich Jagen und Sammeln, nämlich Stoff, Einblicke, Erkenntnisse. Zusammenhänge begreifen, Perspektiven anderer verstehen oder auch überhaupt erst erkennen und dadurch die eigenen überdenken, relativieren, neu tarieren. Was heißt: beobachten, fragen, zuhören. Was sprachlich nicht immer ganz einfach ist, selbst mit moderner Technologie. » Weiterlesen…