Der Käse des Monats für den Mai 2021 ist: Buchette von Petra Elsen aus Hommerdingen in der Eifel

Als ich Petra Elsen auf einer Recherchetour im Mai 2008 besucht und dann über sie in meinem ersten Käsebuch geschrieben habe, hieß dieser Abschnitt „Die Heldin von Hommerdingen“. Auf der Karte ist Hommerdingen nur ein Dörfchen südwestlich von Bitburg, unweit der luxemburgischen Grenze, aber im neuen Käsedeutschland verdient dieser Ort drei Sterne:  „eine der besten Käsereien, eine Reise wert“. » Weiterlesen…

Der Käse des Monats für den Februar 2021 ist: Cironé von der Käserei Eyweid in Zäziwil, Emmental/Schweiz

Beinahe zwei Jahre gereift, dicht und brüchig, aber alles andere als trocken, die harte, bröckelnde Dichte schmilzt zu einer wunderbar fruchtigen, karamelligen Süße, herzhaft und lieblich zugleich, Käse und Dessert, wie ein üppiger Milchreis… der Cironé ist eher ein Neuzugang in den Käsetheken, doch in seinem Wesen eigentlich ein Urklassiker. » Weiterlesen…

Der Käse für den Monat November 2020 ist: Heggelbacher Felsbrocken

Felsbrocken – das verspricht etwas Solides, eine verläßliche Basis, festen Boden unter den Füßen… alles Dinge, die wir im Moment dringend brauchen. Also Felsbrocken, in Käseform, für diesen unruhigen, dunklen Monat, und zwar von einem Hof, den ich erst vor kurzem richtig kennengelernt habe, und der tatsächlich ein Lichtblick und Hoffnungsträger ist: Heggelbach. » Weiterlesen…

Der Käse für den Monat August 2020 ist: Comté!

Alles bleibt schwierig, und eigentlich (eines des Stichwörter dieser Krise) wollte ich die letzten Wochen ins Jura gereist sein usw. usf. – aber hey. Trotzdem (noch eines des Stichwörter) ist Comté der Käse für diesen Sommer-Monat. Zuverlässig. Unaufgeregt. Gut. » Weiterlesen…

Der Käse für den Monat Juni 2020 ist: Grisette vom Ziegenhof Scellebelle in Münster/Westfalen

„Ich bin so froh, mit dem Käse endlich einen guten Lebensrhythmus gefunden zu haben, dafür stehe ich auch gerne mal mitten in der Nacht auf.“ Dieser Satz von Sabine Jürß geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Es steckt soviel darin. Daß es Struktur braucht, um gut durchs Leben zu kommen. Daß es lange dauern kann, bis frau zur passenden Struktur findet. Daß es ok ist, sein eigenes Ding zu machen. Denn mitten in der Nacht aufstehen, das bedeutet auch kein oder sehr wenig „normales“ Sozialleben mit 8-17h/Montag-Freitag-Menschen. Stattdessen: sechzig Ziegen, ein Marktstand und Käse nach französischem Vorbild, wie die Grisette, ein kleiner geaschter Frischkäsetaler. » Weiterlesen…