HeinzelcheeseLetter für den August 2026: Käse aus kühler Alpenbergluft, ein Weißwein-Original aus Südfrankreich, und Käsestoff für Augen und Ohren

Vor einem Monat habe ich hier über die Sommerkäserei in den Bergen geschrieben, heute geht es um einen Käse, der tatsächlich auf rund 1000 bis teils weit über 2000 Meter über dem Meeresspiegel entsteht. Fontina gehört zur kulinarischen DNA des Aosta-Tals, im äußersten Nordwesten Italiens. » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den Juli 2026: Stromboli-Käse, Kalmit-Wein und Hoffnung zum Lesen

Hätte ich Schafe, oder Ziegen, oder gar Kühe, und lebte im Gebirge, wäre ich schon längst mit den Tieren weit hinauf gezogen. Für ein paar Monate einfachen Lebens (wenn auch keinesfalls ohne Härten!), vor allem aber: weil uns dort allen zusammen, Tieren und Menschen, wohler wäre. Kühler. Frischer. Weniger plagende Fliegen und Mücken – einer der vielen Gründe für die Transhumanz, also die Wanderweidewirtschaft und Sommerkäserei. Ist natürlich Konjunktiv-geplagtes Wunschdenken, deshalb hier zumindest Käse und Wein mit Berg-Bezug. » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den Juni 2026: Ziger-Ricotta-Skuta, Chardonnay-Überraschung aus Dalsheim und Gedanken zur Mensch-Tier-Beziehung

Käse ist mehr oder weniger länger haltbare Milch, in konzentrierter Form. Oder anders gesagt: Ausdruck und Grundlage einer bestimmten Lebenssituation, unter bestimmten geographischen Gegebenheiten, also Lage, Böden, Klima. Menschliches Dasein war lange Zeit an vielen Orten nur in respektvollem, symbiotischem Miteinander mit anderen Tieren möglich; Milch in ihren vielen Formen ist ein Zeugnis davon. Der Respekt ist in vielen Fällen längst auf der Strecke geblieben, daran arbeitet sich wahres Handwerk ab – und deshalb liegt mir soviel an der Cheese Berlin! » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den Mai 2026: Tres Leches aus Uruguay, Weisswein aus Madrid und turophiler Lesestoff

Reisen bedeutet für mich Jagen und Sammeln, nämlich Stoff, Einblicke, Erkenntnisse. Zusammenhänge begreifen, Perspektiven anderer verstehen oder auch überhaupt erst erkennen und dadurch die eigenen überdenken, relativieren, neu tarieren. Was heißt: beobachten, fragen, zuhören. Was sprachlich nicht immer ganz einfach ist, selbst mit moderner Technologie. » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den April 2026: junger Käse aka Oida Topfen, gereifte, frische Bubbles und der Kreislauf des Lebens von Primo Levi (und Gruyère!)

Lange Überschrift kurz gefasst: Frühling. Ostern. Selbst hier im über den Winter oft so grauen Berlin sprießt überall frisches Grün, zucken die Mundwinkel nach oben, glätten sich die Stirnfalten, steigt die allgemeine Toleranz wieder spürbar. A propos Toleranz: auch wenn ich von manchen KollegInnen der schreibenden und podcastenden Zunft höre, „niemand“ interessiere sich für irgendetwas jenseits des weithin erhältlichen Mainstreams – mein Grundprinzip bleibt die Horizonterweiterung. » Weiterlesen…