HeinzelcheeseLetter für den Oktober 2026: vorurteilsfreier Blick gen Osten und in die (Weide)Wildnis – und Cheese!!!!

Eine schlanke, elegante kleine Pyramide, das Ziegenweiß in Hefegelb übergehend, von Blaugrün über- und durchzogen, erste Reife sich ausbreitend wie die leuchtenden Farben der Blätter im Herbst…das ist Rosa, von der Serowarnia KozieŁawy in Rypin. In Polen entwickelt sich allmählich eine äußerst spannende Käseszene, die die uralte Quarktradition in neue Käse aller Art weiterentwickelt. Einen Teil davon könnt Ihr am 8. November auf der Cheese Berlin in der Markthalle Neun erleben! » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den September 2026: Zeit! In Käseform aus den Alpen, als Wein aus Franken…

Die Zeit… sie rinnt so vor sich hin, manchmal so schnell, dass gar nichts zurück zu bleiben scheint, dann wieder so beinahe gar nicht. Aber sie zeigt sich im Spiegel – und sie lässt sich erschmecken, im Weinglas, in Käseform! Aber hinterlässt sie einfach nur ihre Spuren? Ja und nein. Reife, Falten und inneres Sortieren wollen verdient sein. Denn Zeit muss ausgehalten werden, möchte begleitet werden. Etwa beim Käse: alte Milch, klar. Aber wie gealtert? » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den August 2026: Käse aus kühler Alpenbergluft, ein Weißwein-Original aus Südfrankreich, und Käsestoff für Augen und Ohren

Vor einem Monat habe ich hier über die Sommerkäserei in den Bergen geschrieben, heute geht es um einen Käse, der tatsächlich auf rund 1000 bis teils weit über 2000 Meter über dem Meeresspiegel entsteht. Fontina gehört zur kulinarischen DNA des Aosta-Tals, im äußersten Nordwesten Italiens. » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den Juli 2026: Stromboli-Käse, Kalmit-Wein und Hoffnung zum Lesen

Hätte ich Schafe, oder Ziegen, oder gar Kühe, und lebte im Gebirge, wäre ich schon längst mit den Tieren weit hinauf gezogen. Für ein paar Monate einfachen Lebens (wenn auch keinesfalls ohne Härten!), vor allem aber: weil uns dort allen zusammen, Tieren und Menschen, wohler wäre. Kühler. Frischer. Weniger plagende Fliegen und Mücken – einer der vielen Gründe für die Transhumanz, also die Wanderweidewirtschaft und Sommerkäserei. Ist natürlich Konjunktiv-geplagtes Wunschdenken, deshalb hier zumindest Käse und Wein mit Berg-Bezug. » Weiterlesen…

HeinzelcheeseLetter für den Juni 2026: Ziger-Ricotta-Skuta, Chardonnay-Überraschung aus Dalsheim und Gedanken zur Mensch-Tier-Beziehung

Käse ist mehr oder weniger länger haltbare Milch, in konzentrierter Form. Oder anders gesagt: Ausdruck und Grundlage einer bestimmten Lebenssituation, unter bestimmten geographischen Gegebenheiten, also Lage, Böden, Klima. Menschliches Dasein war lange Zeit an vielen Orten nur in respektvollem, symbiotischem Miteinander mit anderen Tieren möglich; Milch in ihren vielen Formen ist ein Zeugnis davon. Der Respekt ist in vielen Fällen längst auf der Strecke geblieben, daran arbeitet sich wahres Handwerk ab – und deshalb liegt mir soviel an der Cheese Berlin! » Weiterlesen…