Käse des Monats September 2017: Pultost von Avdem aus Lesja, Gudbrandsdalen/Norwegen

Wer sich je auch nur flüchtig mit der norwegischen Käse-Historie beschäftigt hat, wird beim Titel dieses Beitrags vielleicht etwas stutzig. Gudbrandsdalen, dieses langgestreckte, von hohen Gebirgen umgebene Tal im südlichen Herzen Norwegens, wird im allgemeinen mit dem Brunost assoziiert. » Weiterlesen…

HeinzelCheeseTalk #44: Norwegen. Braun, weiß und blau, bis hinauf zu den Lofoten. Freitag, 08. September 2017

Eingeladen hatte ich zu diesem Heinzelcheesetalk bereits aus Norwegen, genauer gesagt, vom Flughafen von Evenes auf den Lofoten (das Leben ist hart ;-). Ich hatte eine sehr erfüllte, spannende, lehrreiche Woche auf den Spuren des Brunost verbracht, des braunen Käse, der auch Geitost, Ziegenkäse, oder Ekte Geitost, echter Ziegenkäse genannt wird. » Weiterlesen…

HeinzelCheeseTalk #43: Die Käsesprechstunde. Freitag, 18. August 2017

Mitten im Sommer. Die einen waren schon ganz weit weg, die anderen fahren vielleicht am Wochenende an einen See. Und alle reden übers Wetter. Wir nicht, wir haben über Käse geredet! Und dabei den Spieß ausnahmsweise mal umgedreht: Ihr habt Käsiges mitgebracht, das Euch schon immer verwundert, befremdet, verwirrt oder einfach begeistert hat und mir dazu Löcher ins Käsehirn gefragt.
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Käse des Monats August 2017: Kars Kaşar aus Boğatepe/Ostanatolien, Türkei

Zwei Dinge faszinieren mich ganz besonders an den traditionellen Käsen Anatoliens: in ihnen sind die Verbindungen zur Vergangenheit, zu den nomadischen Anfängen unserer Kultur, noch sehr lebendig, und sie bringen die Schichtungen und Vermischungen unserer kulturellen Prägung deutlich zum Ausdruck. Wir alle sind Migranten und von vielen Kulturen geprägt, wir sind uns dessen nur nicht immer bewußt. » Weiterlesen…

Heinzelcheesetalk #42: Anatolien – eine Zeitreise. Freitag 28. Juli 2017

Vor beinahe exakt einem Jahr war meine Reise zu unseren nomadischen Käsewurzeln nach Anatolien fest geplant, die Tickets gebucht, Heinzelcheese super aufgeregt – und dann entschieden höhere Mächte, tief in den widerwärtigen Niederungen der Politik zu wühlen. Viel giftig stinkender Schlamm flog in alle Richtungen. Obgleich ich der festen Überzeugung bin, daß politischen Idioten keinesfalls zugestanden werden sollte, uns vorzuschreiben, wohin wir reisen und wen wir treffen, war mir das alles doch ein bißchen heiß… Langer Rede kurzer Sinn: jetzt hatte sich die Schlammschlacht zumindest soweit beruhigt, daß ich meine türkischen Käse- und Weinfreunde endlich besucht habe. » Weiterlesen…