HeinzelCheeseTalk Special zur Cheese Berlin 2016: Neu-alte Käse aus Großbritannien, von Cheddar bis Cheshire, am 06. November 2016

Die handwerkliche Käseszene Großbritanniens ist wegweisend, und niemand engagiert sich mehr für sie als das Team von Neal’s Yard Dairy in London. Seitdem Randolph Hodgson in seinem kleinen Laden am Covent Garden 1978 begann, heimische Käse anzubieten und zu reifen (worüber Ihr mehr hier lesen könnt), hat sich unglaublich viel getan. Viele neue Käse sind entstanden, aber auch, und das ist vielleicht noch wichtiger, viele Klassiker zu neuem Leben erweckt worden. Montgomery’s (und Keen’s, und Westcombe’s, und Quicke’s) Cheddar, Mrs. Kirkham’s Lancashire, Mrs Appleby’s Cheshire, und natürlich Joe Schneiders Stichelton!

joe-schneider

Aus Anlaß der Cheese Berlin kam Melanie Kröber, die den wunderbaren Neal’s Yard Dairy-Laden am Borough Market in London leitet, selbst nach Berlin, um uns die Eigenheiten, Besonderheiten und Geschichte des englischen Käse zu erklären  (“Cheddar ist niemals orange!”) und in Bestform auf die Zunge zu legen. Damit nicht genug: sie brachte Joe Schneider persönlich mit…

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Heinzelcheese rollte also den roten Käseteppich aus – und freute sich mit Euch auf eine spannende Palette von Flüssigem zu den Käsen, trocken und süß, sprudelnd und still, englisch und deutsch.

Wir trafen uns am Sonntag, den 06. November 2016, um 13h, und zwar ausnahmsweise nicht in der Markthalle Neun, sondern direkt gegenüber in der Vineria Gallina in der Pücklerstraße 20.

Neal's Yard shopfront

Während der Cheese Berlin gibt es natürlich noch viel mehr zu erleben – schaut mal hier: Irland hoch drei und Bier, die bunte Wein- und Käse-Welt des Nordens, die Käse der sizilianischen Hirten mit den Weinen des Adels, und Alpkäse und -weine aus dem Bregenzerwald

stichelton

HeinzelCheeseTalks finden rund einmal im Monat an einem Freitag um 18h in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg statt, an dem langen Tisch gegenüber vom Suff-Weinstand. Ich bringe spannende Käse mit, öffne ein paar Flaschen Wein, wir verkosten, reden, diskutieren, alles ganz entspannt (und größtenteils auf deutsch – obgleich wir es im allgemeinen auch schaffen, den einen oder anderen auf englisch “mitzunehmen”).

Normalerweise, also wenn keine Cheese stattfindet, geht die Einladung geht etwa zehn Tage vorher an eine Mailingliste (auf die man sich hier eintragen kann), dann werden die fünfzehn Plätze am Tisch auf Reservierung vergeben. Cheerio und cheesio.

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