Das war: die Heinzelcheese-Exkursion-Premiere zum Gruyère in die Westschweiz: 27.-30. Mai 2026

Eintauchen in die Welt des Gruyère, einem der ältesten Käse der Welt. Drei Tage in der Westschweiz, in Bern, am Ufer der Aare, mit UNESCO-Altstadt, Zeitglockenturm, Brunnen und Arkaden – die wahrhaft idyllische Bundesstadt des Alpenstaats wird auch gerne als „Gesamtkunstwerk“ bezeichnet. 

Aber nicht nur Tage in Bern, sondern Tage voller spannender Touren, bei denen wir den Gruyère von der Milch bis in den Caquelon erkundet haben, uns voll und ganz dem Käse gewidmet, ohne uns zu stressen. Wir waren wie schon in Lyon letztes Jahr (und dieses Jahr wieder) eine kleine Gruppe von sieben TeilnehmerInnen, Gleichgesinnte, aufgeschlossen und wissbegierig. Käsereien, Käseläden und Reifekeller erkunden, zusammen verkosten, erriechen, erschmecken. Von Insidern lernen! Außerdem, und ebenso wichtig, jeden Abend in einem anderen sorgfältig ausgewählten Lokal in Bern, den Tag Revue passieren lassen, mit Schweizer Weinen.

Kurzum – ein dreitägiger Heinzelcheesetalk live vor Ort. Wie bei den Heinzelcheesetalks in der Markthalle Neun ging es auch hier darum, den Käsehorizont zu erweitern, also unser Verständnis für Vielfalt und Unterschiede, beim Käse, in der Welt. Nicht als laute, fordernde Touristen, sondern als möglichst diskrete und rücksichtsvolle Beobachter, respektvoll teilnehmend. Wir haben zusammen Orte und Menschen erlebt, zu denen Ihr sonst keinen oder nicht diesen Zugang hättet. Grundsätzlich alles informativ und mit Stil und Geschmack, dabei so bodenständig-erschwinglich, wie das in der Schweiz nur möglich ist.

Mittwoch, 27. Mai:
Individuelle Anreise (Ihr kamt mit dem Zug, manche waren schon früher angereist), Check-in im Hotel Kursaal, bei allerschönstem Wetter, und ein erstes Treffen im Garten, bei Kaffee, Wasser und Bier zum Kennenlernen. Dann liefen wir über die Kornhausbrücke, mit Panoramablick auf Alpen und Altstadt, zum Restaurant Lötschberg: Fondue war ein Muss – und selbst bei sommerlichen Temperaturen ein Vergnügen.

Donnerstag, 28.5.:
Wir brachen früh auf in unserem kleinen Bus, und ich fuhr Euch zur Käserei nach Düdingen, wo uns die Chefin selbst, Daniela Weber, in die Produktion von Le Gruyère und Vacherin Fribourgeois, seinem kleinen Bruder, einführte. Es folgte eine Verkostung der Düdinger Käse in verschiedenen Reifestufen und eine individuelle Mittagspause. Dann ging es weiter zur Fromagerie de Marsens, dem Ursprung des vor den Klauen der Industrialisierung geretteten Vacherin Fribourgeois der Neuzeit. Wir sahen die Reifekeller, den neuen Laden – und natürlich: Verkostung! Letzter Programmpunkt (vor dem Abendessen im Restaurant Rosengarten mit Blick über die Aare): Gruyère Alpage. Sonja und Fabien Kolly empfingen uns auf der Alp La Patta, wo sie über offenem Feuer im Kupferkessel arbeiten und wir einen weiteren Eindruck davon bekamen, wieviel Engagement und schiere, harte Arbeit in solchen Käsen steckt.

Freitag, 29.5.:
Wir starteten ganz entspannt um 11 Uhr mit einem Tasting der „anderen Berner Käse“ im besten Käseladen der Stadt, im Chäesbueb an der Zytglogge, bevor es ins Emmental zum Käsehaus in Langnau ging. Dort empfing uns Roland Sahli persönlich, einer der beiden Chefs von Gourmino. Gourmino gehört zu dem Spitzen-Affineuren der Schweiz und hat sich auf Emmentaler und Gruyère spezialisiert, deren Werdegang eng miteinander verwoben sind. Die Führung durch die heiligen Reifehallen und die verschiedenen Verkostungen (mit dem Käsebohrer, aufgeschnitten, unterschiedliche Produzenten und Reifestufen) waren eine intensive, hochklassige und echte Masterclass. Auf der Rückfahrt schauten wir uns noch kurz den Laden von Jumi in Boll an, dann fuhren wir nach einer kurzen Pause mit der Tram zum Restaurant Haberbüni in Liebefeld, saßen dort sehr idyllisch und lange im Garten und ließen es uns einfach gut gehen.

Samstag 30.5.:
Damit war das offizielle Programm eigentlich beendet, aber der Wochenmarkt in der Münstergasse und auf dem Bundesplatz war natürlich ein Muss (der Jumi-Stand dort allein den Besuch wert), einige von Euch waren auch noch im Museum.

Auch dieser Testballon flog einwandfrei, ich danke Euch für Eure Aufgeschlossenheit und gute Laune. Mir hat es großen Spaß gemacht – ich plane weiter. Meldet Euch gerne mit Anregungen, Fragen, Wünschen!

Das sagen die TeilnehmerInnen der ersten Gruyère-Exkursion:

Cheese, cheese, cheese – alles Käse mit und ohne Löcher – bei 10 bis 30°C: Einstiegs-Fondue bei hohen Sommertemperaturen an einer Straße in Bern, hautnaher Besuch von beeindruckenden Käsereien vom Tal bis zur Alpe – Gruyère, Vacherin, Emmentaler – Hitze und Feuchtigkeit abwechselnd mit Kühle im Reifelager, Handwerk von der Weide über die schönen Kupferkessel bis zu den meterhohen Regalen beim Affineur und immer wieder Käse zum Probieren und die Käsezunge Verfeinern. Eine Gruppenreise mit einer kleinen Teilnehmerzahl und einer Ursula, die alles absolut perfekt organisiert, aus der Fachliches über Käse nur so heraussprudelt, die auch den passenden Wein nie vergisst und immer bester Laune ist…. Alles war so ansteckend anstrengend und entspannend zugleich, dass eine Fortsetzung der „Käseausbildung“ für mich ein MUSS ist und jedem zu empfehlen, der Käse liebt und einen Anspruch an die Qualität hat. Eine neue Käsewelt hat sich aufgetan. Was war am schönsten? Die heiße Molke aus den Käsebehältern in der Molkerei herausfließen zu sehen und der Blick von der Alpe über die frischen, riesigen Käse ins Tal. Ute, Berlin

Unsere 2. Heinzelcheese -Reise, die uns mit Ursula Heinzelmann dieses Mal nach Bern führte, war wiederum perfekt von ihr organisiert. Höchstpersönlich brachte sie uns per Kleinbus auf die Alpe, in traditionelle Käsereien und bis in die Reifekeller, sodass wir die Entstehungsgeschichte des Gruyère lückenlos und aus erster Hand erleben konnten. Exklusive Begegnungen mit den Menschen hinter dem Käse, fundiertes Hintergrundwissen und inspirierende Einblicke machten die Reise einzigartig. Abgerundet wurde das Programm durch hervorragend kuratierte Restaurantreservierungen am Abend – eine rundum außergewöhnliche Genussreise, die wir uneingeschränkt empfehlen können. Andrea und Ralf, Berlin

Drei hochinteressante und zugleich wunderbar entspannte Tage im Land von Gruyère, Vacherin und Emmental: Diese Reise war weit mehr als eine kulinarische Entdeckungstour. Souverän chauffierte uns Ursula zu Käsereien bis auf die Alp, zu Reifekellern und besonderen Käseläden. Dank ihres außergewöhnlich breiten Netzwerks wurden wir immer mit offenen Armen und Wärme empfangen – von Menschen, die mit enormem Fachwissen und Leidenschaft  arbeiten. Überall erhielten wir Einblicke, die man als Außenstehender sonst kaum erleben würde. Besonders beeindruckend war zu sehen, mit welcher Hingabe Käse hergestellt, gepflegt und bis zur perfekten Reife begleitet wird. Die Abende in besonders netten Restaurants in Bern rundeten die Reise auf genussvolle Weise ab. Isa, Berlin

Bei unserer zweiten Heinzelcheese-Reise nach Bern durften wir in die faszinierende Welt des Gruyères eintauchen. Ausgehend von einem schönen, zentral gelegenen Stadthotel erkundeten wir mit Ursulas Hilfe zwei Tage lang die Geheimnisse des Käses – und wurden dabei von ihr in einem Kleinbus sogar bis auf die Alp chauffiert. In kleiner, familiärer Runde lernten wir engagierte Produzenten und Händler kennen. Die Abende haben wir kulinarisch in schönen Restaurants bei bestem Wetter ausklingen lassen. Es war wieder eine unvergessliche Reise voller Genuss und Wissenszuwachs. Wir freuen uns auf die nächste! Anja und Bert, Berlin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.