Käse mit dem Postpaket #6: Tölzer Kasladen

Ich weiß, laaange Pause in dieser Reihe. So isses im Leben. Doch aus gegebenem Anlaß habe ich in letzter Zeit einige Male Käse von Wolfgang Hofmann vom Tölzer Kasladen bestellt, was mich daran erinnert hat, wie lange dies schon eine zuverlässige Quelle für ausgezeichnete Käse ist – die deshalb unbedingt hier einen Platz verdient!

Angefangen hat 1972 die Generation zuvor, aufgefallen sind mir die Käse in Berlin erstmals kurz nach dem Mauerfall, als sie für Superqualität in Berliner Restaurants sorgten, die bis dato auf Direktimporte aus Frankreich angewiesen waren. Heute sind die Reiferäume des Tölzer Kasladen in Bad Heilbrunn beheimatet, und es gibt mehrere Läden, allen voran den großartigen, von Wolfgang Hofmanns Schwester Susanne geführten auf dem Münchner Viktualienmarkt.

Das Sortiment ist breitgefächert, von regional über europäische Klassiker bis hin zu eher Seltenem wie etwa Graviera von der Insel Kreta. Qualität: nach wie vor sehr gut. Beschreibungen und Bestellung auf der Website: paßt. Lieferung: prompt und pünktlich.

Dann allerdings ein Punktabzug: Styroporkiste. Klar, ist effizient – aber. Dafür gibt es inzwischen bessere Lösungen. Alles andere jedoch ist wunderbar, der Eisbeutel in Papier eingepackt, das Füllmaterial recycelt, die Käse frisch abgeschnitten und in Käsepapier eingepackt, die Beschreibungen nochmals beigelegt. In einer anderen Sendung (die abgebildete war für eine Verkostung) waren auch einige Extra-Bögen Käsepapier dabei.

Fazit: sehr empfehlenswert – aber bitte beim Bestellen gleich über die weitere Verwendung der Styroporkisten nachdenken.

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