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"Der Milchschafhof Pimpinelle liegt unter dem weiten Himmel des Oderbruchs, direkt an einer großen Flussschleife der alten Oder. Dort leben wir mit unseren Tieren. Neben unserer Schafherde der Rasse Krainer Steinschafe sind das unsere Hütehunde Ebba und Mio und unser Hofkater Fiete." So stellen die Pimpinellen, wie ich Amelie und Franziska Wetzlar aufgrund des schönen Namens ihres Hofes nenne, sich auf ihrer Website vor. Ich verfolge ihren Werdegang seit langem, voller Bewunderung für ihr Engagement, ihre Zielstrebigkeit, ihre Begeisterung – und all die harte Arbeit, mit der sie ihren ursprünglich ziemlich verfallenen Hof in Quappendorf seit den Anfängen 2010 zu einem echten Schmuckstück ausgebaut haben.
Schafe halten und melken (Amelies Aufgabe), Milch zu Käse verarbeiten (Franziskas Bereich) – so ließe sich ihr Konzept zusammenfassen. Es begann mit einem Traum, während des Urlaubs in der Toskana, und einem ersten Schaf namens Majoran, der hier üblichen weißfelligen Art. In der Käserei waren die ersten Schritte vor allem Frischkäse, mit Blüten und Kräutern. Aber das ist alles lange her. Heute melkt Amelie (im neuen, durch ein Crowdfunding finanzierten Stall) 44 Tiere, und die meisten sind schwarzbraungrau: “Auf die Krainer Steinschafe sind wir in Slowenien gestoßen, sie sind robuster und fühlen sich bei uns sichtlich wohl,” sagt sie. Im Hofladen bietet Franziska weiterhin wunderbar cremige frische Käse an, längst aber auch großartige gereifte, harte Laibe wie das Steinschaf.
Und den Schafblues!
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