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Nähe und Weite, Klang und Stille – es ist Herbst, und Heinzelcheese gibt sich der Melancholie hin. Denn obgleich zumindest im Moment draußen die Sonne noch strahlt und lockt, wird es doch früh dunkel, und es tut gut, einen warmen Ort zuhause nennen zu können. Auch beim Wein suche ich jetzt nach solchen, die mit hell und dunkel, warm und kalt spielen. Chiaroscuro im Glas. Andreas Schneider und sein 2018 Muskatrenette Barrique, dazu der 2020 Lemberger von Stefanie und Fabian Lassak aus Hessigheim am Neckar in Württemberg, und für die Ohren das neue Album des isländischen Pianisten Víkinkgur Ólafsson, From Afar – das ist mein Entwurf eines Chiaroscuro-Herbstprogramms.
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